Florian Kahle

First Officer Boeing


1. Was war während der Ausbildung besonders herausfordernd?

Die Ausbildung an der airberlin Flightschool war für mich eine völlig neue Erfahrung, die ich wohl in einem anderen Berufszweig nie erlebt hätte. Zuerst einmal sei erwähnt, dass die Interpersonal in Hamburg eine sehr gute Auswahl an neuen Flugschülern getroffen hat. Meine Mitschüler aus dem 3. Kurs kamen aus allen Teilen Deutschlands, waren zwischen 20 und 30 Jahren, hatten schon studiert, einen Job oder kamen frisch vom Gymnasium, manche waren sogar schon Familienväter. Doch an der Flugschule fingen wir alle bei Null an, nur geeint mit dem Wunsch, Pilot zu werden und dem festen Glauben, dies auch erreichen zu können. Die Ausbildung selbst ist mit sehr viel Eigenstudium auch keine unüberwindbare Hürde. Der ganze Kurs hat es am Ende geschafft und einen Platz im airberlin Cockpit gefunden. Ungewohnt war für mich am Anfang die geforderte hohe Flexibilität. Aber klar, die Sonne und annehmbares Flugwetter halten sich nun einmal nicht an vorgegebene Stundenpläne. So kam es manchmal zu langen Tagen auf dem  Flugplatz. Jedoch zum Glück nicht allein, die anderen Piloten teilten ja dasselbe Schicksal. Im Unterricht erhielten wir  von fachlich und pädagogisch wirklich sehr guten Lehrern alle Grundlagen, am Ende blieb jedoch genügend Materie übrig, welche man im Selbststudium aufarbeiten und lernen musste. Nicht nur, um die Überprüfung im Luftfahrtbundesamt zu bestehen, sondern auch, um sich persönlich kompetent und vor allem sicher genug zu fühlen. Zum Schluss sei hier auch erwähnt, dass durch die viele gemeinsame Zeit, das gemeinsame Lernen und Erleben von neuen spannenden Erfahrungen – vor allem das Fliegen – der Spaßfaktor nie zu kurz kam und ich in meinen Mitschülern auch Freunde fürs Leben fand.
 


2. Ist Pilot ein Traumberuf?

Klare Antwort – Ja! Für mich auf jeden Fall. Zwar wird einem eine hohe persönliche Flexibilität abverlangt - Wochenenden, Feiertage, feste Arbeitszeiten gibt es in diesem Sinne nicht - aber wer kann schon von sich sagen, innerhalb einer Woche in Mallorca gebadet, in Göteborg shoppen und in München das neue Restaurant ausprobiert zu haben. Für mich war es immer wichtig, eine Arbeit zu finden, die mir Spaß macht und in der ich auch später einmal neue Herausforderungen finde. Da liegt es nahe das Hobby zum Beruf zu machen. Die Faszination Fliegen immer genießen zu dürfen, die jeder kennt, der schon einmal geflogen ist. Jeder Tag ist anders und bietet neue Erlebnisse. Das liegt auch am schnellen Wandel der Branche und dem steten Wachstum unserer Firma. Und so fahre ich auch morgens um 3 Uhr jedes Mal mit guter Laune zur Arbeit.


3. Hast du bereits neue berufliche Ziele?

Da ich mich momentan erst am Anfang meiner fliegerischen Karriere befinde, steht für mich gerade Erfahrung sammeln an erster Stelle. Aber auch die Flugausbildung und Schulung hat mir große Freude bereitet. Ich könnte mir durchaus vorstellen, mich in diesem Sektor in Zukunft stark zu engagieren und meine persönlichen Erfahrungen, die ich vor und während der airberlin Flightschool sammeln konnte, mit einzubringen und die Ausbildung weiterzuentwickeln.  Auch andere Bereiche in unserem Unternehmen haben ihre Reize und so bin ich später gern bereit, mich neuen beruflichen Anforderungen  in unserer Fluggesellschaft zu stellen.

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